§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie wird schriftlich per Brief durch den Vorstand einberufen. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, im Verhinderungsfall vom stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet.

Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Versammlungs­termin erfolgen und sollte folgende Tagesordnungspunkte umfassen:
a) Jahresbericht über die Tätigkeit des Vereins
b) Kassenbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr
c) Bericht der Kassenprüfer
d) Entlastung des Vorstandes
e) Festlegung der Mitgliedsbeiträge
f) Wahl des Vorstandes (alle drei Jahre)
g) Wahl der Kassenprüfer (alle zwei Jahre)
h) Anträge und Verschiedenes.

Jedes Mitglied kann bis zu 7 Tage vor der Mitgliederversamm­lung Anträge zur Tagesordnung stellen.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können einberufen werden
a) auf schriftlichen Antrag unter Angabe des Grundes von mindes­tens der Hälfte der Vorstandsmitglieder,
b) auf schriftlichen Antrag unter Angabe eines Grundes von min­destens einem Zehntel der ordentlichen bzw. Fördermitglieder.
Auch hier gilt die Ladungsfrist von 14 Tagen.(3) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist be­schlussfähig. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 18. Le­bensjahr. Jugendliche haben beratende Stimme. Fördermitglieder und juristische Personen haben je eine Stimme. Alle Beschlüsse werden, soweit Gesetz und Satzung nicht anders bestimmen, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Beschlüsse, die eine Satzungsänderung zum Gegenstand haben, bedürfen einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die von einem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer / der Protokollführerin zu unterzeichnen ist.